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Rein statistisch gesehen können 99 % der Bevölkerung
singen oder singen lernen. Aber warum sollte ich mich für das
Singen interessieren, was brächte es mir? "Ich finde Singen doof" und
einfach "nicht in". Auch diese Aussage werden wir oft finden. Und
wie das so mit Vorurteilen ist, sind sie nur schwer zu bekämpfen.
Wir
könnten nun anführen, dass Singen gesund ist. Eine über drei Jahre
geführte Studie der Uni Frankfurt hat ergeben, dass Singen für den
Körper so gesund ist wie Joggen, dabei aber keine Gelenke strapaziert.
Wir könnten anführen, dass Singen die Intelligenz fördert, was
voneinander unabhängige Studien an der University of Wisconsin und der University of Philadelphia ergeben haben. Wir können auch sagen,
dass Singen einfach Superspaß macht.
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Spätestens
nach dem ersten Probenwochenende oder bei einem Treffen auf einem
internationalen Chorfestival, oder bei einer Konzertreise ins Ausland hat
es jeden gepackt.
Jedoch werden
solche Argumente keine Überzeugungsarbeit leisten können. Unsere
Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass gerade bei Männern dieses "doof
finden" eigentlich nur eine Umschreibung für Schwellenangst ist.
Viele Männer haben Sorge, sie könnten sich in einem Chor blamieren. Denn
ernsthaft glauben kann man ja nun wirklich nicht, Tausende von Jugend- und
jungen Chören würden jede Woche mit Begeisterung tun, was keinen Spaß
macht. Diese Vorstellung ist absurd.
Da wir
Männern die Chance geben wollen, ihre Angst zu verlieren, sich vor der
Partnerin oder auch den anderen Sänger/innen zu blamieren, wollen wir von
der Polyhymnia ein Angebot machen.
Sie können bei uns das Singen ausprobieren und die Stimme testen lassen,
im Einzelgespräch oder in der Gruppe und meistens führt das zu
Ergebnissen, die man sich vorher gar nicht zugetraut hat.
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